Ausbildungsschwerpunkte / Schulphilosophie GKPS Reutte

Ausbildung

Innerhalb eines Jahres werden 840 Stunden Theorie unterrichtet und geprüft, um die uns anvertrauten PatientInnen und BewohnerInnen mit Fachwissen pflegen zu können.

Es werde grundlegende Kenntnisse des gesunden und kranken Menschen vermittelt. In den Pflegefächern wird, aufbauend auf einer vertieften Menschenkenntnis, die fachkundige Betreuung von pflegebedürftigen Menschen erlernt, entsprechend deren körperlichen, seelischen und geistigen Bedürfnissen. Insbesondere liegt uns ein verantwortungsbewusster selbstständiger und wertschätzender Umgang mit den uns anvertrauten Patienten/innen und BewohnerInnen am Herzen. Ein Schwerpunkt dieser Ausbildung liegt in der Altenbetreuung.

Der Tätigkeitsbereich der Pflegehilfe umfasst:

  • Durchführung pflegerischer Maßnahmen
  • Durchführung prophylaktischer Maßnahmen
  • Soziale Betreuung der Patienten/innen, BewohnerInnen
  • Durchführung hauswirtschaftlicher Tätigkeiten
  • Krankenbeobachtung
  • Mitarbeit bei therapeutischen Maßnahmen

Praktische Fertigkeiten

In den 840 Stunden der praktischen Ausbildung werden die SchülerInnen von diplomierten Gesundheits-und Krankenschwestern/pflegern, sowie von den LehrerInnen der GKPS Reutte angeleitet und begleitet. Im praktischen Unterricht am Krankenbett erfolgt der Transfer des theoretisch Gelernten in die Praxis.

Mindestens 320 Stunden Praktikum werden in Krankenhäusern absolviert


Als Ausbildungsstationen sind vorgesehen:

  • Chirurgische Abteilung
  • Internistische Abteilung
  • Unfallchirurgische Abteilung
  • Gynäkologische Abteilung
Mindestens 320 Stunden Praktikum werden in Langzeitpflegeeinrichtungen geleistet
  • Altersheime
  • Pflegeheime

und ein Praktikum ist im extramuralen Bereich vorgesehen, darunter versteht man Einrichtungen wie z.B.
  • Hauskrankenpflege
  • Sozial- und Gesundheitssprengel
  • Lebenshilfe
  • etc.
Praktische Fertigkeiten
Auch in der Pflegehilfeausbildung möchten wir unseren Schülern ermöglichen, ein Praktikum in den oben angeführten Praktikumseinrichtungen selbst zu wählen.

Diese Flexibilität bietet den SchülerInnen die Möglichkeit Einrichtungen kennen zu lernen, die sie interessieren oder an denen sie später vielleicht einmal arbeiten möchten. Ganz allgemein dienen sie der Horizonterweiterung und dem Kennen lernen unterschiedlicher Pflegesysteme und -methoden.

Jede/r SchülerIn erhält während ihrer Ausbildung mindestens 8 Stunden angeleitetes Praktikum. Darunter ist eine, meist als Einzelunterricht durchgeführte, praktische Unterweisung an einem oder mehreren Patienten/Bewohnern zu verstehen. Diese Praktika werden von einem/einer LehrerIn der Gesundheits- und Krankenpflege angeleitet bzw. beaufsichtigt.

Persönlichkeitsbildung

Persönlichkeitsbildung
Der Beruf der Pflegehilfe erfordert die Fähigkeit, in vielen Formen Beziehung mit Patienten/Heimbewohnern aufnehmen zu können, Sorgen und Ängste einfühlsam zu verstehen, Sterbende begleiten zu können, Krisensituationen zu bewältigen, u.v.m.

So unterstützen wir in Seminaren, Workshops und Supervisionen die Entwicklung der Persönlichkeit in Richtung Autonomie, Selbstverantwortung, Empathie- und Beziehungsfähigkeit, Patientenbezogenheit sowie Konflikt- und Kritikfähigkeit.

Wir versuchen, diese Werte auch im Schulalltag erlebbar zu machen. Dies bedeutet z.B.
Hand
  • Schülerzentriertheit: Einbeziehung der SchülerInnen in die Entscheidungsprozesse der Schule
  • Krank und schwach dürfen nicht nur PatientInnen, sondern auch SchülerInnen/LehrerInnen sein
  • Familiäre Atmosphäre
  • Individuelle Förderangebote

Zielgruppen

Zielgruppen
Personen mit Interesse an einer Pflegeausbildung und anschließender Berufstätigkeit, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sozialen Einrichtungen ohne pflegerische Grundausbildung, Berufsumsteigerinnen und Berufsumsteiger, Berufswiedereinsteigerinnen und -wiedereinsteiger (z.B. Frauen nach der „Kinderpause“).

Unterrichtsgegenstände

Gesundheits- und Krankenpflege Ernährung, Kranken- und Diätkost
Pflege von alten Menschen Grundzüge der Somatologie und Pathologie
Berufe und Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen einschließlich Betriebsführung Naturwissenschaftliche Inhalte
Kommunikation und Konfliktbewältigung Berufsspezifische Rechtsgrundlagen
Grundzüge der Rehabilitation und Mobilisation Psychologie, Soziologie und Sozialhygiene
Hauskrankenpflege Hygiene und Infektionslehre
Palliativpflege Erste Hilfe
Berufsethik und Berufskunde Grundzüge der Pharmakologie

Ablauf der Ausbildung

Theorie 11 Wochen 01.04.2010 – 09.07.2010
Urlaub 4 Wochen 12.07.2010 – 06.08.2010
Alternativ Praktikum 4 Wochen 12.07.2010 – 06.08.2010
Urlaub 4 Wochen 09.08.2010 – 03.09.2010
Alternativ Praktikum 4 Wochen 09.08.2010 – 03.09.2010
Praktikum 4 Wochen 06.09.2010 – 08.10.2010
Theorie 8 Wochen 11.10.2010 – 06.12.2010
Praktikum 13 Wochen 08.12.2010 – 04.03.2011
Urlaub 2 Wochen 07.03.2011 -  18.03.2011
Prüfungen/Urlaub 2 Wochen 21.03.2011 – 31.03.2011

Der Ausbildungsbeginn des 2. Kurses ist derzeit noch offen, jedoch frühestens 2012

Ferien

Ferien

6 Wochen

Ausbildungsvergütung

Dagobert
Es gibt für die Ausbildung in der Pflegehilfe keine Ausbildungsvergütung, es fallen jedoch auch keine Ausbildungskosten an (ausgenommen Lehrmittel).

Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten der Förderung, wie z.B. Förderungen des AMS, der Arbeiterkammer, des Landes Tirol, amgtirol – Pflegestiftung,  u.v.m.

Nähere Informationen erhalten Sie in unserer Schule.

Unterkunft & Verpflegung, Sonstiges

  • Sie haben die Möglichkeit in der Personalcafeteria im Bezirkskrankenhaus kostenlos Ihre Mahlzeiten einzunehmen
  • Dienstkleidung wird zur Verfügung gestellt
  • Berufsunfall-/-haftpflichtversicherung
  • Es besteht unter Umständen , die Möglichkeit um EUR 73,95 im SchülerInnenwohnheim eine Kleingarcionnere zu beziehen. Wir können diese Unterbringungsmöglichkeit jedoch nicht garantieren.

Abschluss der Ausbildung

Am Ende der Ausbildung sind Sie Pflegehelfer bzw. Pflegehelferin
Ausbildung

Wo können Sie nach Abschluss der Ausbildung arbeiten?

Haben Sie die Ausbildung abgeschlossen, können Sie in
  • Krankenhäusern
  • Alten- oder Pflegeheimen
  • Arztpraxen oder
  • Einrichtungen, die Hauskrankenpflege anbieten
  • aber auch im freien Gewerbe Personenbetreuung
tätig sein.

Wie könnte es nach dem Abschluss Ihrer Ausbildung sonst noch weitergehen?

  • Verkürzte Ausbildung zum diplomierten Krankenpflegedienst nach 2-jähriger Vollzeit-Berufstätigkeit (entsprechend länger bei Teilzeitbeschäftigung)
  • Weiterbildung und Spezialisierung in verschiedensten Bereichen